A Fund for Contemporary Art

EXHIBITION

Oliver Ressler

 

5th Biennale Internationale de Casablanca

24th September – 1st November 2020

 

The 5th Biennale Internationale de Casablanca will open in September 2020. Artistic Director Christine Eyene has invited Austrian artist Oliver Ressler to participate in the Biennale with a new work to be produced in Casablanca. Phileas is co-producing the work, which will respond directly to the themes of the 2020 Biennale, rotating around the fields of text, word and languages, both vernacular and through their relationship with the colonial linguistic legacy in Africa and beyond. It will also involve questioning the ways in which language informs thinking processes and address the political implications of these legacies.

 

The Biennale Internationale de Casablanca was founded in 2012 with the aim of promoting Moroccan and international visual arts and create a cross-cultural dialogue between artists. The Biennale also seeks to provide an environment for artists to challenge their practice, while exposing local audiences to artists whose work they would not have the chance to experience in the country or in Africa. Since 2017, the Biennale is under the artistic directorship of French-Cameroonian art historian and curator Christine Eyene.

 

Oliver Ressler (b.1970) is an Austrian artist and filmmaker who produces installations, public art and films. In recent years, his works have covered current and past social movements from Occupy to the Bolivarian Process, along with worker-controlled factories, borders and migration, research on transnational corporations and privatization politics and ecological issues. Ressler lives and works in Vienna. His work was part of documenta 14, Kassel, and has been exhibited at institutions including Kunsthaus Graz; Kunstmuseum Bonn; MUDAM Luxembourg; Belvedere 21, Vienna; Fondazione Pastificio Cerere, Rome and SALT Galata, Istanbul.

 

Die 5. Biennale Internationale de Casablanca wird im September 2020 eröffnet. Die künstlerische Leiterin Christine Eyene hat den österreichischen Künstler Oliver Ressler eingeladen, an der Biennale teilzunehmen und eine neue Arbeit zu konzipieren, die in Casablanca produziert werden soll. Phileas wird das Werk, das sich direkt mit den Themen der Biennale 2020 auseinandersetzt und sich im spezifischen mit Text, Wort und Sprache beschäftigt, koproduzieren. Dabei spielen sowohl die Landessprache, als auch die Beziehung zum kolonial-sprachlichen Erbe Afrikas eine wesentliche Rolle – unter anderem wird dabei die Art und Weise hinterfragt, wie Sprache Denkprozesse beeinflusst und welche politischen Implikationen durch diese Vermächtnisse entstehen können.

 

Die Biennale Internationale de Casablanca wurde 2012 gegründet, um die marokkanische Kunstszene zu fördern sowie einen interkulturellen Dialog mit internationalen KünstlerInnen zu ermöglichen. Die Biennale möchte KünstlerInnen ein Umfeld bieten, in welchem sie ihre Praxis hinterfragen können, während sie diese einem lokalen Publikum präsentieren, das andernfalls nur schwer Zugang zu ihren Arbeiten hätte. Seit 2017 steht die Biennale unter der künstlerischen Leitung der französisch-kamerunischen Kunsthistorikerin und Kuratorin Christine Eyene.

 

Oliver Ressler (* 1970) ist ein österreichischer Künstler und Filmemacher, der Installationen, Kunst im öffentlichen Raum sowie Filme produziert. In den letzten Jahren beschäftigte er sich eingehend mit aktuellen und vergangenen Bürgerrechtsbewegungen – von der bolivianischen Revolution bis hin zu von Arbeitern kontrollierten Fabriken, Grenz- und Migrationsthematiken, Forschungen zu transnationalen Unternehmen und Privatisierungspolitik oder aber auch ökologischen Fragestellungen. Ressler lebt und arbeitet in Wien. Seine Arbeiten waren Teil der documenta 14 in Kassel und wurden unter anderem im Kunsthaus Graz, dem Kunstmuseum Bonn; am MUDAM Luxemburg; im Belvedere 21, Wien; der Fondazione Pastificio Cerere, Rom und dem SALT Galata, Istanbul ausgestellt.

View of Casablanca

– A Fund for Contemporary Art – Schleifmühlgasse 1, A-1040 Vienna – office@phileasprojects.org